Nachruf

 

Wir trauern um

 

Frans Maria Kerres

 

* 17. November 1921

 

der am 09. Juli 2016 im Alter von 94 Jahren von uns gegangen ist. Der Kegelsport verliert mit Frans Kerres einen liebenswerten, aufrechten und immer hilfsbereiten Sportkameraden, der sich um den Kegelsport auf nationaler und internationaler Ebene verdient gemacht hat.

 

In zahlreichen Ehrenämtern, zunächst in den Niederlanden, später in der NBS als Sportwart und Präsident, hat er Lob und Anerkennung für seine Arbeit erhalten.

Als Mitglied in der technischen Kommission der NBS in der WNBA hat er die Technischen Bestimmungen maßgeblich mitgestaltet.

 

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Rosemarie, den Angehörigen und allen die ihm nahestanden.

 

Wir werden Frans Kerres ein ehrendes Andenken bewahren.

 

 

Ninepin Bowling Schere  e.V.

Präsidium

 

 

NBS - Konferenz am 14.05.2016 in Pétange / LUX Neues Präsidium gewählt

 

Auf der ordentlichen Konferenz der Ninepin Bowling Schere am 14.05.2016 in Pétange / LUX fanden aufgrund einer Satzungsänderung Neuwahlen des Präsidiums statt. Der bisherige Präsident – Dieter Kuke – trat aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl an.  Ebenfalls stand der Jugendwart Réne Petry nicht zur Wiederwahl zur Verfügung.

 

Neu gewählten wurden:

 

NBS Präsident:                                

Michael Teschner (GER)

 

NBS – Vizepräsident:

Jean Deliege (BEL)

 

NBS – Vizepräsident Sport:

Bernd Bock (GER)

 

NBS – Vizepräsident Verwaltung und Finanzen:

Erich Schröder (GER)

 

NBS – Sportwart:

Jo Volders (NED)

 

NBS – Jugendwart:

z. Zt. Nicht besetzt

 

Die Mitglieder des Sportausschusses Jutta Büchling (GER) und Clemens Wirtz (BEL) wurden einstimmig wiedergewählt.

 

Dieter Kuke wurde einstimmig von der NBS - Konferenz zum NBS - Ehrenpräsidenten ernannt.

 

 

 

World Bowling: Neuer Name – neuer Präsident

 

Zum letzten Mal wurde auf Briefbögen der 1952 gegründeten Fédération Internationale des Quilleurs (FIQ) und der Word Tenpin Bowling Association (WTBA) zum gemeinsamen Kongress eingeladen. Denn: Beim gemeinsamen Kongress der FIQ und WTBA am 15. Dezember in Abu Dhabi stimmten die Delegierten mit 77 Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen der Fusion dieser beiden Bowlingverbände zu. Der Weltverband firmiert nun unter „World Bowling“.

Geführt wird World Bowling von einem Kuwaiti: Scheich Talal Mohammed Al-Sabah wurde zum Präsidenten gewählt. Das Votum war ebenfalls deutlich. Nicht zuletzt, weil der bisherige WTBA- und FIQ-Präsident Kevin Dornberger seine Kandidatur zurückzog. Der US-Amerikaner wird nach acht Jahren als Präsident künftig in leitender Funktion im administrativen Bereich der World Bowling-Organisation seine Kompetenzen einbringen. Unisono betonten Dornberger, dem die Delegierten mit stehenden Ovationen für seine geleistete Arbeit dankten, und Scheich Talal Mohammed Al-Sabah, dass die wesentlichen Ziele im World Bowling nur erreicht werden können, wenn sich der organisierte Bowlingsport weltweit geschlossen auf das Erreichen der wesentlichen Ziele konzentriert.

Zu diesen Zielen zählt nach wie vor, dass Bowling in das olympische Programm aufgenommen wird. Auch vor diesem Hintergrund wurde der Antrag angenommen, den Hauptsitz der World Bowling nach Lausanne, dem Sitz des International Olympic Comittee (IOC), zu verlegen.

Flüge in die Schweiz zum neuen Verbandssitz werden in den nächsten Jahren  Suwalai Satrulee und Ulf Sjøblom buchen: Die Thailänderin und der Schwede wurden zu Vizepräsidenten gewählt.

Nach der Verschmelzung von WTBA und FIQ stellt sich die Frage: Was wird aus der  World Ninepin Bowling Association (WNBA), die bisher gemeinsam mit der WTBA als jeweils eigenständige Unterorganisation der FIQ im Weltverband der Bowling- und Kegelsports eingebunden war? Thomas Berk, der im Mai zum WNBA-Präsidenten gewählt wurde, hatte in den ersten Monaten seiner Amtszeit die schwierige Aufgabe, die Interessen des organisierten Kegelsports zu vertreten. Er appellierte in Abu Dhabi an die Delegierten, die mit großer Mehrheit aus Ländern kamen, in denen ausschließlich Tenpin-Bowling populär ist: „Don´t forget Ninepin-Bowling. We are your history.“

 

Im Vorfeld des Kongresses war es Thomas Berk und seinen Präsidiumskollegen gelungen, für die WNBA den Status eines Anschlussverbandes zu erreichen, um die Spaltung des Bowling- und Kegelsports und nationaler Verbände, die mit ihren Strukturen sowohl Ninepin- als auch Tenpin-Bowling anbieten, zu verhindern. Weiterer Aspekt: Das Anti-Doping-Regelwerk der World Bowling und der WADA gilt nun auch für die WNBA als Beitrag zahlender Anschlussverband.

 

Noch einmal Thomas Berk: „Bei diesen Mehrheitskonstellationen und anderen schwierigen Rahmenbedingungen können wir mit dieser Lösung zufrieden sein. Wir werden nun in unserer bereits eingerichteten Reformkommission beraten, mit welchen Strategien und Strukturen  wir in der WNBA unsere Ziele erreichen können.“

Die Ziele der Ninepin-Bowler werden sich von den in Abu Dhabi erklärten Absichten der neuen World Bowling-Führung  kaum unterscheiden: Den Sport für die Jugend attraktiver machen, die öffentliche Wahrnehmung der Bowling-Spitzensportler, nicht zuletzt durch  entsprechende Medienpräsenz erhöhen, Sponsoren gewinnen.

 

Quelle:

Medien-Mitteilung

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